Das andere Ende der Leine

von Patricia McConnell

Buchempfehlung von Esther Hufschmid

Eines der ersten Bücher, die ich gelesen habe, als ich 2005 begann, mich für freundliches Hundetraining und die Arbeit über positive Verstärkung zu interessieren, war das Buch „Das andere Ende der Leine“ von Patricia McConell. Das Buch hat mich völlig fasziniert und in seinen Bann gezogen. Für mich war sofort klar: So möchte ich auch mit meinem Hund umgehen!

Heute freue ich mich, euch dieses Buch als erstes in unserer Reihe "Buchempfehlungen" vorstellen zu können. Es eignet sich für Einsteiger*innen ebenso wie für erfahrene Hundehaltende, die ihre Beziehung zum eigenen Hund vertiefen möchten. Das Buch regt dazu an, das eigene Verhalten bewusster wahrzunehmen und dadurch die Verständigung zwischen Mensch und Tier nachhaltig zu verbessern.

Patricia McConell mit Hund
Foto: ©Patricia McConell

Das andere Ende der Leine

von Patricia McConell

 

Patricia McConnell bietet eine besondere Perspektive auf das Zusammenleben von Mensch und Hund. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Verhalten des Hundes, sondern vor allem die Frage, wie wir Menschen durch unsere Körpersprache, unsere Stimme und unsere Gewohnheiten die Kommunikation beeinflussen.

 

Paticia McConnell macht deutlich, dass viele Missverständnisse zwischen Mensch und Hund daraus entstehen, dass wir unbewusst "menschlich“ reagieren, während Hunde ganz andere Signale erwarten und senden.

 

Das Buch verbindet Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung mit zahlreichen anschaulichen Beispielen aus dem Alltag. Dabei schreibt die Autorin leicht verständlich und oft mit einem humorvollen Blick auf typische Situationen, die viele Hundehaltende wiedererkennen werden.

Besonders hilfreich ist, dass sie konkrete Hinweise gibt, wie man die eigene Kommunikation anpassen kann, um dem Hund mehr Orientierung und Sicherheit zu geben.

Das andere Ende der Leine von Patricia McConell
ISBN: 978-3-95464-183-3

Patricia McConnell ist promovierte Verhaltensbiologin und lehrte an der University of Wisconsin–Madison mit dem Schwerpunkt auf Kommunikation und Verhalten von Hunden. Dort unterrichtete sie unter anderem das Fach „The Biology and Philosophy of Human/Animal Relationships“ und verknüpfte naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit ethischen Fragestellungen rund um das Mensch-Tier-Verhältnis. Zudem war sie viele Jahre praktisch als Hundetrainerin tätig.

Als gefragte Vortragende auf internationalen Fachkongressen und Verfasserin zahlreicher Publikationen hat sie massgeblich dazu beigetragen, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für den Alltag von Tierhalterinnen und -haltern verständlich aufzubereiten. Ihr Einfluss zeigt sich bis heute in Ausbildung, Forschung und praktischer Arbeit im Bereich der tiergestützten Kommunikation und Verhaltenstherapie.

Ihre wissenschaftliche Expertise verbindet sie mit langjähriger Praxiserfahrung im Umgang mit Hunden, wodurch ihre Ausführungen gleichermassen fundiert und alltagsnah sind.