Aufmerksamkeit
Ist ein Prozess im Gehirn, der nicht direkt beobachtbar ist. Daher benötigen wir einen indirekten, sichtbaren Hinweis darauf, dass der Hund seine Aufmerksamkeit auf einen Auslöser
richtet → Orientierungsreaktion.
Ausdrucksverhalten
Gesamtheit aller Signale (z. B. Körpersprache, Mi-mik, Lautäußerungen, Bewegung), mit denen Emotionen und Handlungsabsichten kommuniziert werden.
Auto-Shaping
Beschreibt den Übergang von klassischer Konditionierung (Reiz–Reiz-Verknüpfung) zu operantem Verhalten, bei dem der Hund spontan eine Handlung zeigt.
Aversiv
Bezeichnet Reize, Situationen oder Massnahmen, die vom Hund als unangenehm, belastend oder bedrohlich empfunden werden und daher gemieden werden. Aversive Einwirkungen können Stress,
Unsicherheit oder Angst auslösen und beeinflussen das Verhalten häufig durch Vermeidung oder Abwehr.
Aversive Methoden
Trainingsansätze, bei denen unangenehme Reize eingesetzt werden, um Verhalten zu unterdrücken oder zu verändern. Sie basieren häufig auf positiver Strafe und sind aus
trainingsethischer Sicht kritisch zu bewerten.