Hundepsychologische Verhaltensberatung


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Verhalten und seine Beziehung zur Umwelt zu analysieren. cumcane familiari nutzt die seit Jahrzehnten durch empirische Forschung abgesicherte und weiterentwickelte Strategie der Funktionalen Verhaltensanalyse. Sie basiert auf dem Grundsatz, dass Verhalten auf den Zusammenhängen von Situation, Reaktion und Konsequenzen beruht. Funktionale Verhaltensanalyse untersucht die funktionale Beziehung zwischen Verhalten und der Umwelt, in der es auftritt.

Auch dem "Faktor Mensch" muss in der Verhaltensberatung die nötige Aufmerksamkeit gewidmet werden. Bewährte Verfahren und Methoden aus der Beratung helfen, Beratungsgespräche einfühlsam sowie ziel- und lösungsorientiert zu gestalten.

 

Das Gesuch um die Aufnahme von cumcane familiari für die Qualifikation gemäss Verordnung zum neuen Hundegesetz wurde bei Regierungsrat des Kantons Aargau eingereicht. Bei einem positiven Bescheid können die Absolvent/innen des Lehrganges beim Kanton beantragen, Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial und deren Bezugspersonen in den obligatorischen Erziehungskursen auszubilden und zu begleiten. 

Kompetenzen

Als hundepsychologische Verhaltensberaterin, als hundepsychologischer Verhaltensberater können Sie

- die funktionale Verhaltensanalyse/ein funktionales Statement erstellen.
- einen Trainings-/Managementplan ausarbeiten.
- das Team/das Bezugssystem anleiten und im Lernprozess coachen.

 Wir nehmen maximal 18- 20 Teilnehmende pro Lehrgang auf.

 

Zielgruppe

Dieses Angebot richtet sich an zertifizierte Hundetrainerinnen und Hundetrainer cumcane familiari (oder vergleichbare Ausbildung), die sich die nötigen Kompetenzen für eine verhaltensberaterische Tätigkeit aufbauen wollen.

 

Voraussetzungen

- Abgeschlossene Basisfachausbildung cumcane familiari
- Erfahrung im alltagsorientierten Mensch-Hund-Training von mindestens 50 Trainingslektionen, verteilt über mindestens 2 Jahre
- Praktische Tätigkeit in der Verhaltensberatung während dem Lehrgang

 

Aufnahme "sur Dossier"

Für Hundetrainerinnen und Hundetrainer, welche die Basisfachausbildung nicht absolviert haben, ist eine Aufnahme in den Lehrgang unter folgenden Bedingungen möglich:

- Ausgewiesene Kompetenzen in angewandter Lerntheorie nach Ute Blaschke-Berthold.
- Wissen/reflektierte Erfahrung im Themenbereich Gesprächsführung, Kommunikation.
- Erfahrung im alltagsorientierten Mensch-Hund-Training von mindestens 50 Trainingslektionen, verteilt über mindestens 2 Jahre.
- Praktische Tätigkeit in der Verhaltensberatung während dem Lehrgang (Praxisfeld). 

 

Dauer

Zeitlich gliedert sich der Lehrgang in die Präsenzzeit von 19 Tagen, bzw.  135 Lernstunden, in die begleitete Lernzeit (moderierte Praxisberatung, Transfergruppenarbeit) von ca. 10 Ausbildungstagen bzw. 70 Lernstunden und in das Selbststudium/Verfassen der Falldokumentation, Dokumentation eines Beratungsgesprächs und des Lernberichts von ca. 12 Tagen bzw. 85 Lernstunden.

Total 290 Lernstunden.

 

Ausbildungsteam

Esther Hufschmid

Dr. Ute Blaschke-Berthold

Gerd Schreiber

mehr zu den Ausbildenden

 

Kosten (Stand 2016, Änderungen vorbehalten)

CHF 3750.00 zuzüglich Gebühr Abschlussprüfung  CHF 380.00

 

Planung der Lehrgänge

Lehrgang VB 3 -> 2017-2018 - für die Zustellung der Anmeldeunterlagen wenden Sie sich per  Mail an die Ausbildungsleitung

Lehrgang VB 4 -> 2020 - 2021

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie hier

 

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Verhaltensberatung 3 Aufbaulehrgang 2017 - 2018
Programm Verhaltensberatung Lehrgang 3 :
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